Herzlich Willkommen in Dörna

DörnaNur wenige Kilometer nord-westlich von Mühlhausen, am Rande des Mühlhäuser Beckens und unmittelbar am Mühlhäuser Landgraben, liegt Dörna.
Die Landschaft der Gemarkung ist geprägt durch den Übergang vom Mühlhäuser Becken zur Hochfläche des Eichsfeldes.
Auf einer verhältnismäßig kurzen Strecke von der Biege, am Hopfgraben bis zum Struther Kirchberg überwindet sie einen beachtlichen Höhenunterschied von 211 Metern.

Das Gelände wird durch drei große Haupttäler eingeschnitten, die allmählich verflachen.
Das Bollroder Dorftal und der obere und untere Teil des Tiefentals sind schluchtenartig, während das Umfeld des Eichelsbaches bzw. des Hopfgrabens sanfter ansteigt.
Kürzere Einsenkungen, die das Gelände zusätzlich gliedern, finden sich im Tiefentaler Wald, im Ziegersgrunde und am Steinberg.
Als Berge, die in der unmittelbaren Umgebung Dörnas liegen, gelten der Blase- berg (323 m), der Kälberberg (374,5 m), der Eigenrieder Berg (370 m) und der Struther Kirchberg (471 m).
Dörna liegt im mittleren der drei Haupttäler, das im Bollroder Dorftal beginnt und mit Einmündung in den Hopfgraben endet. Der besiedelte Ortsbereich weist einen Höhenunterschied von 32 Metern auf.

Zur Geschichte von Dörna

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Die nachweisbare Geschichte der Gemeinde Dörna beginnt mit
unserer Zeitrechnung. Davon zeugen Bodenfunde, wie eine
Bronzefiebel des 1. Jahrzehntes, Trümmer eines Eisenschmelzofens
mit Erz und Schlacke, sowie weitere Siedlungsnachweise.

Diese Relikte stammen von einer Eisenschmelzersiedlung der Hermunduren,
eines Teilstammes der Germanen, der im 3. Jh. in den Thüringern aufging.
Diese Siedlung fiel jedoch noch im 1. Jh.u.Z. einer Überschwemmung zum Opfer.
Eine zweite hermundurische Siedlung muss danach am hochwassergeschützten Kirchberg,
in unmittelbarer Nähe einer heidnischen Kultstätte, bestanden haben.
Diese Siedlung gilt als Keimzelle des späteren umwallten Dorfes “Thurnithi“.

Die älteste der bisher bekannten Urkunden über das Dorf Dörna wurde am 04. März 1004 vom
deutschen König Heinrich II. ausgestellt.
Er dotierte das Bistum Halberstadt mit 30 Hufen aus seinem Eigentum in “Dornede“.
Dieser Name ist sicherlich auch von den “Ur-Dörnaern“, den Hermunduren, geprägt.
Er stammt von “Thurnithi“ (Dorniges) ab und hielt sich bis in das 16. Jh.,
denn noch 1541 enthielt ein kirchliches Visitationsprotokoll diese Schreibweise.
“Dornede“ (von Dorniges also) wiederum läßt vermuten, dass es schon seit Siedlungsbeginn Bemühungen gab, sich vor Angreifern zu schützen.

Lesen Sie den gesamten Artikel in unserem Dorfportrait.

Quellen: Wikipedia / Gemeinde Anrode / Dorferneuerungsplan